Neos Spitzenkandidat Völkermarkt bezeichnet demonstrieren als lächerlich

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Der Spitzenkandidat Stefan Mario Delano der Neos Völkermarkt bezeichnet Menschen die gegen die die UG-Novelle sind als „das einzige was noch lächerlicher ist, Leute sind, die dagegen demonstrieren“.

Hierbei geht es um Mindeststudienleistungen und Studiensperrungen von zwei Jahren, darüber hinaus werden auch die Rechte Behinderter beschnitten.

Der Verein zur Unterstützung des Unabhängigen Monitoringausschusses hat dazu bereits Stellung bezogen.

UG-Novelle: Rechte von Menschen mit Behinderungen zu wenig berücksichtigt

Ein ECTS -Punkt steht für 25 Echtstunden á 60 Minuten, auch das sieht der Spitzenkandidat anders. Quelle: ECTS-Punkte



Die Ausgangslage ist ein Beitrag in 5 Minuten „Ohne Mindest­leistung kein Studium: Scharfe Kritik an UG-Novelle

Statt der ursprünglich vorgesehenen 24 ECTS in den ersten beiden Studienjahren sollen nur 16 ECTS notwendig sein. Die als Sanktion beim Nichterreichen vorgesehene Zehnjahressperre für das betreffende Studium wird außerdem auf zwei Jahre herabgesetzt. Dies wurde wegen der Proteste am 15.Februar geändert. UG-Novelle: Mindestleistung wird entschärft

Auch davon weiß anscheinend der angehende Politiker nichts?

Ein freier Hochschulzugang auch für Behinderte und Studierende die mit Arbeit das Studium finanzieren ist für uns selbstverständlich. Aus diesem Grund werden wir gegen die UG-Novelle stimmen. In den 1970iger Jahren setzte in Österreich ein Bildungsboom ein von dem unser Land profitiert. Wer Bildung für Eliten wünscht, ist auch gegen den Wohlstand der Zukunft in einer breiten Gesellschaft.

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