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Montag, April 12, 2021
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StartBildungNeos Spitzenkandidat Völkermarkt bezeichnet demonstrieren als lächerlich

Neos Spitzenkandidat Völkermarkt bezeichnet demonstrieren als lächerlich

Der Spitzenkandidat Stefan Mario Delano der Neos Völkermarkt bezeichnet Menschen die gegen die die UG-Novelle sind als „das einzige was noch lächerlicher ist, Leute sind, die dagegen demonstrieren“.

Hierbei geht es um Mindeststudienleistungen und Studiensperrungen von zwei Jahren, darüber hinaus werden auch die Rechte Behinderter beschnitten.

Der Verein zur Unterstützung des Unabhängigen Monitoringausschusses hat dazu bereits Stellung bezogen.

UG-Novelle: Rechte von Menschen mit Behinderungen zu wenig berücksichtigt

Ein ECTS -Punkt steht für 25 Echtstunden á 60 Minuten, auch das sieht der Spitzenkandidat anders. Quelle: ECTS-Punkte



Die Ausgangslage ist ein Beitrag in 5 Minuten „Ohne Mindest­leistung kein Studium: Scharfe Kritik an UG-Novelle

Statt der ursprünglich vorgesehenen 24 ECTS in den ersten beiden Studienjahren sollen nur 16 ECTS notwendig sein. Die als Sanktion beim Nichterreichen vorgesehene Zehnjahressperre für das betreffende Studium wird außerdem auf zwei Jahre herabgesetzt. Dies wurde wegen der Proteste am 15.Februar geändert. UG-Novelle: Mindestleistung wird entschärft

Auch davon weiß anscheinend der angehende Politiker nichts?

Ein freier Hochschulzugang auch für Behinderte und Studierende die mit Arbeit das Studium finanzieren ist für uns selbstverständlich. Aus diesem Grund werden wir gegen die UG-Novelle stimmen. In den 1970iger Jahren setzte in Österreich ein Bildungsboom ein von dem unser Land profitiert. Wer Bildung für Eliten wünscht, ist auch gegen den Wohlstand der Zukunft in einer breiten Gesellschaft.

Christian Pirkerhttps://dsloe.at
Es gibt „soziale Armut“ in der Politik! Dies ist nicht der Kontostand einer Person, es ist eine Haltung empathielos anderen Individuen gegenüber zu sein weil man selbst nicht versteht wo Ihre Probleme liegen. Das ist die Schraube an der wir als die sozialen Liberalen drehen wollen, repräsentative Demokratie macht nur Sinn, wenn vom Schüler bis zum Pensionisten alle eingebunden und abgebildet sind. LG. Christian Pirker

1 Kommentar

  1. „Lächerlich“ ist es meiner Meinung nach, in einer Bezirksstadt für eine Partei, die von einem Milliardär zur Umsetzung seiner neoliberalen Agenda unterstützt wird, zu kandidieren und schwarze… äh; sry: türkise Bildungspolitik zu propagieren, die den freien Bildungszugang beschränken will (ohne Gründe anzuführen, z.B.: wieso € 363,36 pro Semester nicht genug sind, um Ihrer Aussage nach „Bummelstudenten“ einen Kurs besuchen zu lassen pro Halbjahr).
    Kein Wunder, dass sie praktisch niemand wählt. Etwas (mehr) an Bildung täte Ihnen und Ihren Kunden auch nicht schaden…

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