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Montag, April 12, 2021
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Ferkelkastration ohne Betäubung?

Die Ferkelkastration ein Martyrium mit Schmerzen. In Österreich ist es erlaubt bis 7 Tage nach der Geburt die Ferkel ohne Betäubung zu kastrieren. Um die Tiere zu fixieren werden sie mit einem Gerät fixiert oder festgehalten. Die Kastration erfolgt mit einer Quetschzange mit der die Hoden entfernt werden können oder mittels Skalpells.

In Österreich werden ca. 2,8 Millionen Scheine gehalten in über 26000 Betrieben. Männliche Ferkel werden deshalb kastriert, weil Ihr Fleisch sonst nach Ebergeruch riecht oder schmeckt.

Im Juli 2019 hat die Abgeordnete Daniela Holzinger-Vogtenhuber der Liste jetzt einen Antrag eingebracht das betäubungslose Kastration von Ferkeln verboten wird. Dieser Antrag wurde von ÖVP und FPÖ die zu diesem Zeitpunkt in einer Koalition waren abgelehnt. Einzig die SPÖ und die NEOS haben diesen Antrag zugestimmt.

Laut einer Umfrage vom Bündnis „Fair Ferkel“ in Österreich sind 82% der Österreicherinnen und Österreicher für ein Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration. Das Ferkel ohne vorherige Betäubung kastriert werden, wussten 60% der Befragten nicht. 74% der Konsumenten wären bereit, einen Mehrpreis für Schweinefleisch zu bezahlen, wenn sie dafür die Sicherheit hätten, dass Ferkel bei der Kastration betäubt werden und damit mehr Tierschutz und Tierwohl gesichert sind.

Hier wird wieder ersichtlich das eine ungenaue Kennzeichnung der Produkte beim Verbraucher zu einer falschen Kaufentscheidung führen kann. Der Verbraucher ist ein Entscheidungsträger in der Kette des Tierwohls.

Wir als die sozialen Liberalen sind für alternative Haltungsmethoden und nur für eine schmerzfreie Kastration. Auch sind wir der Meinung das für den Verbraucher eine einheitliche Kennzeichnung für Fleisch ersichtlich sein muss die auf die Haltung Rückschlüsse gibt.

Ferkelkastration ein Martyrium mit Schmerzen und Alternativen.

Christian Pirkerhttps://dsloe.at
Es gibt „soziale Armut“ in der Politik! Dies ist nicht der Kontostand einer Person, es ist eine Haltung empathielos anderen Individuen gegenüber zu sein weil man selbst nicht versteht wo Ihre Probleme liegen. Das ist die Schraube an der wir als die sozialen Liberalen drehen wollen, repräsentative Demokratie macht nur Sinn, wenn vom Schüler bis zum Pensionisten alle eingebunden und abgebildet sind. LG. Christian Pirker

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